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Tagesstätte, Epilepsie-Zentrum Zürich

Studienauftrag 2012

Die neue Beschäftigtenstätte liegt an der Schnittstelle zwischen öffentlichem Raum und EPI Areal. Ein grosser Platz mit der Vorfahrt lädt zum Innehalten am Brunnen ein.

Im EG befinden sich Pausen- und Personalraum sowie ein erstes Atelier. Eine einläufige Treppe mit Oblicht erschliesst das obere Geschoss. Die weiteren Atelierräume sind in den Ecken platziert und haben eine optimale Belichtung.

Aufgrund der Raumorganisation ergeben sich für die Mitarbeitenden kurze Betriebswege. Für Rollstühle steht ausreichend Platz zur Verfügung. 

Die Praxis wird unabhängig von der Beschäftigtenstätte vom Platz her erschlossen. Der Wartebereich befindet an der Ecke des Gebäudes. Die Behandlungsräume sind von der lebendigen Platzseite abgewandt.

Das als Holzbau konzipierte Atelierhaus lehnt sich im Fassadenthema an die benachbarte Werkstatt an. Die hinterlüftete Holzfassade des ebenfalls zweigeschossigen Baus spielt mit unterschiedlicher Anordnung der Schalung in Brüstungs- und Fensterbereich. Vertikale Holzlamellen vor sensibleren Bereichen filtern das Licht und beschränken die Einsicht.

Ein silbergrauer Anstrich nimmt den natürlichen Verwitterungsprozess vorweg und harmoniert mit der Kalksandsteinfassade der Wohnpavillons. Textile Ausstellmarkisen dienen als äusserer Sonnenschutz.

 

Bauherrschaft

Schweizerische Epilepsie-Stiftung, Zürich

Landschaftsarchitektur

Anton&Ghiggi, Zürich

Bauingenieur

Borgogno + Eggenberger Partner AG, St. Gallen

HLKSE

Meili Tanner AG, Uster

Akustik + Bauphysik

Bakus AG, Zürich

Visualisierung

KLR Architekten, Zürich

 

Tobler Litscher GmbH
Architekten ETH SIA

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